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Leider ist die Rente das bei immer mehr Menschen nicht mehr. Betroffen sind hauptsächlich ältere Frauen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft mit der Erziehung ihrer Kinder geleistet haben. Sie erhalten nach dem Tode des Ehemannes 60% von dessen Rente.

Das ist in vielen Fällen ein Betrag, der die Betroffenen zwingt einen Aufstockungsbetrag zu beantragen oder erst einmal vom Angesparten zu leben. Aber auch Rentenempfänger, die im Niedriglohnsektor gearbeitet haben und mit ihrem Lohn gerade so über die Runden kamen, können von ihrer Rente nicht leben.

Den Ruhestand zu genießen ohne auf eine Nebentätigkeit angewiesen zu sein, ist für viele ein Traum. Diese Arbeitnehmer brauchen an Altersteilzeit, Vorruhestand oder Frühverrentung gar nicht denken. Durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird es dieser Gruppe nicht erleichtert, denn die Rente wird dadurch nicht höher. Wer nicht bereits rechtzeitig privat vorgesorgt hat – wenn es ihm denn möglich war-, der muss auch im Ruhestand an allen Ecken sparen, um mit der Rente über die Runden zu kommen. Die Differenz zwischen hohen Renten und niedrigen Renten wird immer höher.

Es gibt viele, die eine hohe oder ausreichende Rente beziehen, aber immer mehr, die mit der Rente nicht auskommen.