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Rentenversicherung
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Frühverrentung

Frühverrentung und dann das Leben genießen, davon sprachen vor einigen Jahren noch viele Menschen. Mittlerweile hat sich das geändert. Es ist gar nicht mehr so einfach, früher in Rente zu gehen. Frühverrentung war ab 60 Jahren möglich.

Durch die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ist auch diese Altersgrenze gestiegen. Frühverrentung ist demnächst erst ab Eintritt des 63. Lebensjahres möglich. Und für jeden Monat, den man früher in Rente geht, wird die diese um 0,3% gekürzt. Bis maximal 18%, das entspricht einem Zeitraum von 5 Jahren, den man den Renteneintritt vorziehen kann. Diese Grenze von 60 Jahren bis 63 Jahren für die Frühverrentung wird stückweise angehoben. Betroffen hiervon sind die Jahrgänge bis 1951.

Jüngere können erst mit 63 die Frühverrentung beantragen. Ausnahmen von dieser Regel gibt es noch für Frauen in bestimmten Fällen und Menschen mit einer Behinderung. Aber ob sich die Frühverrentung nach diesen Abzügen noch rechnet, das sollte sich jeder genau ausrechnen lassen. Denn was nützt der Vorruhestand, wenn man womöglich auf eine Nebentätigkeit angewiesen ist, um ihn finanzieren zu können?

Das Modell der Altersteilzeit wird es demnächst auch nicht mehr geben und daher sollte man die Höhe der Rente kennen, bevor man sich entschließt, früher in den Ruhestand zu gehen. Man muss auch sicher sein, dass die Anspruchsvoraussetzungen vorhanden sind, die Beitragszeiten passen und der Arbeitgeber mitspielt.

 

Rente

Leider ist die Rente das bei immer mehr Menschen nicht mehr. Betroffen sind hauptsächlich ältere Frauen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft mit der Erziehung ihrer Kinder geleistet haben. Sie erhalten nach dem Tode des Ehemannes 60% von dessen Rente.

Das ist in vielen Fällen ein Betrag, der die Betroffenen zwingt einen Aufstockungsbetrag zu beantragen oder erst einmal vom Angesparten zu leben. Aber auch Rentenempfänger, die im Niedriglohnsektor gearbeitet haben und mit ihrem Lohn gerade so über die Runden kamen, können von ihrer Rente nicht leben.

Den Ruhestand zu genießen ohne auf eine Nebentätigkeit angewiesen zu sein, ist für viele ein Traum. Diese Arbeitnehmer brauchen an Altersteilzeit, Vorruhestand oder Frühverrentung gar nicht denken. Durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird es dieser Gruppe nicht erleichtert, denn die Rente wird dadurch nicht höher. Wer nicht bereits rechtzeitig privat vorgesorgt hat – wenn es ihm denn möglich war-, der muss auch im Ruhestand an allen Ecken sparen, um mit der Rente über die Runden zu kommen. Die Differenz zwischen hohen Renten und niedrigen Renten wird immer höher.

Es gibt viele, die eine hohe oder ausreichende Rente beziehen, aber immer mehr, die mit der Rente nicht auskommen.

Ruhestand

Der Ruhestand ist bei vielen Rentenempfängern eher ein Unruhestand. Denn oftmals reicht die Rente nicht für einen geruhsamen Ruhestand, die Rentner müssen häufig noch einer Nebentätigkeit nachgehen, um den Ruhestand wirklich genießen zu können und sich die kleinen Extras genehmigen zu können.

Ob das der Sinn der Sache ist, bleibt umstritten, es ist eine Tatsache, dass oft die Rente für den Ruhestand nicht ausreichend ist. Wer in den Vorruhestand oder die Frühverrentung gehen möchte, muss für jeden Monat, den er eher in den Ruhestand geht mit Abschlägen von 0,3% für jeden Monat, den er das Renteneintrittsalter vorzieht, rechnen.

Diese Abschläge summieren sich auf maximal 18%. Das bedeutet, wer mit 60 statt mit 65 Jahren in den Ruhestand geht, dem werden 18% von seiner Rente abgezogen. Dieser Abzug ist auch nicht begrenzt auf die Zeit bis zum Renteneintrittsalter von 65 Jahren, sondern bleibt auch für darüber hinaus bestehen.

Bei der Altersteilzeit verhält es sich ähnlich. Bei den häufig geringen Renten, können sich viele Menschen diese Abzüge nicht leisten und sind daher gezwungen, den Ruhestand hinauszuschieben.

Altersteilzeit

Altersteilzeit, davon wird kaum noch gesprochen. Denn für viele Arbeitnehmer ist der Zugang zur Altersteilzeit deutlich erschwert worden oder sie können sich für die Altersteilzeit gar nicht mehr entscheiden. Bis Ende 2005 war die Altersteilzeit für viele Arbeitnehmer eine wunderbare Alternative zur Frühverrentung. Der Betrieb hatte Vorteile davon, der Arbeitnehmer ebenfalls.

Der Vorruhestand lockte viele Beschäftigte, die somit auch Platz für jüngere Werktätige machten. Aber seit dem 01.01.2006 ist die Grenze für den Eintritt in die Altersteilzeit auf 63 Jahre, statt bis dahin 60 Jahre angehoben worden. Das hat natürlich zu tun mit der Anhebung der Altergrenze für die Altersrente. Wer zwischen Anfang 1946 und Ende 1948 geboren ist, kann jetzt mit 63 Jahren in die Altersteilzeit eintreten, wer hingegen in den Jahren 1949 bis Ende 1951 geboren ist, kann auch mit 63 Jahren die Altersteilzeit beginnen, muss aber Abschläge von 0,3% pro Monat hinnehmen. Diese Abschläge betragen maximal 7,2% der Altersrente. Das spricht den zwei Jahren bis zum Renteneintrittalter von 65 Jahren.

Für nach 1951 geborene ist die Altersteilzeit gar nicht mehr möglich. Es ist also ein Auslaufmodell. Wirklich interessant ist sie nur für diejenigen, die von 1951 geboren wurden. Alle anderen müssen sich genau beraten lassen und die jeweiligen Abschläge ausrechnen lassen. Frühverrentung ist sowieso in den allermeisten Fällen mit Rentenabschlagsbeträgen verbunden, das betrifft auch die Erwerbsminderungsrente Und der Ruhestand ist nur zu genießen, wenn die Rente auch ohne Nebentätigkeit zum Leben reicht.

Nebentätigkeit

Für einige Menschen, zum Beispiel Behinderte, gelten andere Vorschriften zum Thema Vorruhestand und Frührente. Abgesehen von den gesetzlichen Regelungen zum Vorruhestand gibt es in vielen Firmen davon unabhängige Regelungen für die Mitarbeiter.

Auch älteren Arbeitnehmern, die schon einige Jahre arbeitslos sind, wird von der Arbeitsagentur oftmals der Vorschlag des Vorruhestands oder der Frührente gemacht. Hier sollte man besonders gut ausrechnen, welche finanziellen Auswirkungen dieser Wechsel beinhaltet.

Wie auch bei der Altersrente ist es beim Vorruhestand möglich, bis zu einer gewissen Grenze durch Nebentätigkeit ein wenig Geld hinzuzuverdienen. Auf jeden Fall sollte der Schritt in den Vorruhestand gut überlegt sein.

Vorruhestand

Wer in den Vorruhestand gehen will, sollte sich zuvor genau über die momentanen Gesetze informieren. Galt bis vor kurzem noch die pauschale Aussage „wer 45 Jahre versichert war, kann in Rente gehen“, so trifft dies heute nicht mehr ganz zu.

Renteneintrittsalter

Zum einen wurde das generelle Renteneintrittsalter erhöht, zum anderen gelten nicht mehr dieselben Beitragszeiten wie vor einigen Jahren und nicht alle bisher angerechneten Zeiten werden heute noch eingerechnet.

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Generell gilt, dass man mindestens 55 Jahre alt sein muss, wenn man in Frührente geht. Außerdem gehört dazu die so genannte „doppelte Freiwilligkeit“, das heißt, dass der Arbeitnehmer den Antrag stellt und sein Arbeitgeber mit dem Vorruhestand einverstanden sein muss.

Abzüge

Fakt ist weiterhin, dass man für jedes Jahr, das man früher in Rente geht, Abzüge von der späteren Rente erhält, daher lohnt es sich, vorher auszurechnen, ob man sich mit dem Modell der Altersteilzeit finanziell nicht besser steht. Diesen Betrag kann man anhand der jährlichen Rentenübersicht, die man erhält, oder mit einem Rentenrechner, ausrechnen.

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